Philipp-Dieffenbach-Schule, Friedberg ...

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Gemeinsam lernen

Betriebsausflug 2013

 

Ist das Kunst oder kann das weg?

So hieß das Motto des diesjährigen Betriebsausflugs der Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule. Der Personalrat hatte dazu eingeladen und Frau Deimling-Stühler hatte organisiert. Heraus kam ein kurzweiliger und interessanter Besuch im Kurpark von Bad Homburg. Der Kunstverein Blickachsen e.V. veranstaltet alle zwei Jahre eine Ausstellung der besonderen Art u.a. im Kurpark, aber auch im Schlosspark und im Frankfurter Ostpark. Die Kuratoren wählen zu diesem Zweck international bekannte oder auch weniger bekannte Künstler aus und stellen ihre Skulpturen in einen ungewöhnlichen Zusammenhang bzw. eine andere Umgebung, so dass sich die übliche "Blickachse" ändert und neue Interpretationen und Dimensionen entstehen.

 

Dies durften wir erfahren als uns die Kunstpädagogin Frau Walldorf ausgewählte Exponate im Bad Homburger Kurpark präsentierte, erklärte und in eben diesen Zusammenhang zueinander stellte. Den Auftakt bildete beispielsweise ein "blühender Mini", der wohl abrupt zum Stehen kam:

 

Betriebsausflug_2013_Mini 

 

Weiter ging es zur "Grabplatte" (eigene Interpretation) eines koreanischen Künstlers und zum "letzten Schrei" (Le dernier crie), der an einen Außerirdischen erinnerte.

 

Grabplatte Koreanischer Künstler Le dernier crie

 

Beim "Black Swan" wurde uns die tiefere Bedeutung dieses englischen Begriffes erklärt, die besagt, dass man immer auf unvorhergesehene Katastrophen gefasst sein sollte. Herr Hönig war beeindruckt.

 

Black Swan und Herr Hönig

 

Überhaupt hörten alle Beteiligten gespannt zu.

 

Zuhörer BetriebsausflugZuhörer Betriebsausflug 2Zuhörer 3Kritzeleien in Bronze

 

Die in Bronze gegossenen Kritzeleien eines weiteren Künstlers (s. rechts oben) wurden in die Kategorie "das kann weg" eingestuft, während die überlebensgroßen Figuren unten großes Interesse bei den Lehrerinnen und Lehrern hervorriefen.

 

überlebensgroße FigurenFigurenStühler und Figur

 

"Kann weg"!, hieß das einhellige Urteil zum Oberarmexponat eines exentrischen Künstlers, der seinen Sockel auch noch mit den Worten "Ego vivo" schmückte. Anschließend lenkte Frau Walldorf unsere Aufmerksamkeit auf ein Exponat vis-a-vis, das aus dem umrankten spanischen Wort "tú" (du) bestand und somit einen wunderbaren Kontrast dazu bildete - eine andere Blickachse eben.

Ego vivo tu

 

Die Führung endete mit einem Blick in die Zukunft:

Atlantis

 

So könnten unsere heutigen Gebrauchsgegenstände aussehen, wenn sie nach vielen Jahrhunderten von der Nachwelt gefunden würden. Keine Angst die Patina ließ sich nicht abkratzen - wir haben es versucht...

per quelli che volano 

 

Wer auf dem letzten gezeigten Exponat platznehmen wollte, musste aufs Dach der Bad Homburger Spielhalle klettern. Dort stand eine Parkbank, aber nur "per quelli che volano", für die die fliegen können. Schade! Aber das hat uns nicht gestört. Im nahe gelegenen

Tennisclubcafé kamen die Lehrerinnen und Lehrer ebenfalls auf ihre Kosten und wurden von einer schlagfertigen Pächterin bestens bewirtet. Ein unerschütterliches Grüppchen nahm anschließend noch ein französisches Abendessen im Zentrum ein.

Tennisclubcafe Tennisclub 2Tennisclub 3

Vielen Dank Frau Stühler, Frau Braam, Frau Dörfler und Herr Albert für diese wunderbare Flucht aus dem Alltag!

 


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